Interessante Botschaften aus dem Thermalsoleheilbad

Deutschlandrundfahrt Moderatorin Miriam Rossius

Deutschlandrundfahrt Moderatorin Miriam Rossius

Deutschlandradio Kultur sendet aus Templin. Es geht um das Leben in der „Perle der Uckermark“ und darum, was die Region zu bieten hat.
Templiner Zeitung, 19.03.2013 / Michaela Kumkar

Templin.Die Besonderheiten deutscher Städte und Regionen stehen im Mittelpunkt der Sendung „Deutschlandrundfahrt“ bei Deutschlandradio Kultur. Am vergangenen Sonnabend war das Team um Moderatorin Miriam Rossius und Redakteur Ulf Dammann damit im MKC zu Gast. Eine Stunde lang wurde live und bundesweit von dort gesendet. Miriam Rossius befragte Uckermärker, was das Leben in der „Perle der Uckermark“ ausmacht.
„Mich freut natürlich, dass Templin als Thermalsoleheilbad auf diese Weise bekannt wird“, meinte Bürgermeister Detlef Tabbert. So gesehen konnten die Gesprächspartner der Moderatorin gut und gern als Botschafter betrachtet werden. Ausgesucht worden waren interessante Gesprächspartner, die dem Anliegen der Sendung entsprechend auch für die Einzigartigkeit der Stadt und der Region stehen. Beispielsweise Ariane Krüger und Nadine Wunsch-Fischer vom Verein „Zuhause in Brandenburg“. Dessen Mitglieder wollen „ausgewanderte“ Rückkehrer zurück in die Heimat holen. Nadine Wunsch-Fischer ist selbst eine Rückkehrerin. Sie hat das Landhaus „Arnimshain“ in Buchenhain eröffnet. Den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit wagen viele, die zurückkommen. Warum? „Ein großes Plus ist, es gibt so gut wie keine Konkurrenz hier. Man hat eine längere Anlaufphase und kann sich mit seinen Produkten langsam und stetig entwickeln“, erklärte sie.
Wer den Naturpark Uckermärkische Seen erkunden will, der sollte Zeit mitbringen, empfahl dessen Leiter Roland Resch. „Mindestens ein Wochenende, besser eine Woche, um sich auf die Landschaft wirklich einlassen zu können und die Einzigartigkeit von Flora und Fauna zu entdecken.“
Kennengelernt haben die Radiohörer am vergangenen Sonnabend zumindest akustisch Mesea Pläp und Emma Zink. Die beiden lernen an der Aktiven Naturschule Templin. Sie rührten ganz unbefangen gleich erst einmal die Werbetrommel für das neue Theaterstück der Schüler und informierten über den Baufortschritt am Schulhaus, wo alle ab dem nächsten Schuljahr lernen werden. Miriam Rossius befragte Schulleiterin Birgit Bader nach dem Konzept der Schule für selbstbestimmtes Lernen und Leben. Warum die Schüler die Lehrer duzen? „Das ist ein Zeichen dafür, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen. Die Schüler respektieren uns trotzdem.“ Wer Templin bislang noch nicht kannte und künstlerisch interessiert ist, der dürfte durch die Sendung neugierig auf die Aktivitäten des Kunstvereins Templin geworden sein. Vorsitzender Michael Heber und Künstler Matthias Schilling informierten über dessen Kunstschule, das Ausstellungsgeschehen sowie das Miteinander von Profis und Laien unter dem Dach des Vereins und die Kontakte zu Künstlerkollegen in Italien, Portugal und Polen. Weltreisende hatte das Team für die Sendung ebenfalls aufgespürt. Agnes Gramming-Steinland und Michael Steinland reisten mit ihren Söhnen Jim und Yann zu Orten des Klimawandels in der Welt. Um dessen Auswirkungen geht es in einer Kinderbuchreihe.
Musikalischer Art waren die Botschaften des Templiner Sängers Uwe Kolberg, der eigene Songs vorstellte, die gut zum Thema der Sendung passten. Und nicht zu vergessen Henning Storch und Jörg Hartzsch. Mit ihren nicht unbedingt regionaltypischen Alphörnern sorgten sie für ein besonderes Klangerlebnis.

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