Kleinod der Kunst verabschiedet sich mit Ausstellung

Kunst von Redaktion

 

Kleinod der Kunst verabschiedet sich mit Ausstellung

 

Ein Blumenpräsent überreichte Nadin Liem, die große Stütze der Galerie, Gunter Schulze (rechts). Die Laudatio auf den Künstler hielt Manfred Wagner. FOTO: Rainer Langguth

Templin.Mit der 29. Ausstellung bis Ende August verabschiedet sich, zum Bedauern vieler Kunstinteressierter, ein kulturelles Kleinod Templins. Was am 16. Februar 2008 mit Werken von Claus Lindner und Matthias Schilling begann, findet nun mit Arbeiten von Gunter Schulze seinen Abschluss. Über nahezu fünf Jahre gelang es, in der „Galerie Am Eulenturm“ auf relativ kleinem Raum neben einem bescheidenen ständigen Angebot die verschiedenen Richtungen der Kunst zu präsentieren. Dabei konzentrierte sich der Kunstverein Templin als Initiator und Betreiber der Galerie besonders auf Künstler aus Polen, der Uckermark und angrenzender Regionen. Dieser Logik folgend ist die derzeitige Exposition von Gunter Schulze aus Milmersdorf in zweifacher Hinsicht ein würdigender Abschluss.
Dem trug Manfred Wagner in seiner locker-launigen Laudatio Rechnung, indem er zunächst auf die Bilder einging. Dieser den Wolken und ihrer Wandelbarkeit gewidmete Teil enthält neben der Schulz’schen Dezentheit auch ein eher aufrüttelndes Gewittermotiv. Der zweite, nicht minder spannende Teil präsentiert ein weiteres Interessengebiet des Künstlers, in dem er es zu vergleichbarer Meisterschaft gebracht hat. In Vitrinen sind Fossilien und fossile Reste vom Erdaltertum bis in die Neuzeit ausgestellt. Dieser Einblick in den Gang der Evolution stammt überwiegend von Funden aus der ehemaligen Kiesgrube Milmersdorf. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich.
Eine Fortsetzung finden die Ausstellungen mit Unterstützung durch die Stadt Templin ab Herbst im historischen Rathaus.mw

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