Künstler sind stolz auf die Ergebnisse Ihrer Schüler

 

Künstler sind stolz auf die Ergebnisse ihrer Schüler

 

Groß war das Interesse an der Eröffnung der neuen Ausstellung in der Galerie „Neues Rathaus“. Dort werden Arbeiten von Malschülern und Keramikern gezeigt. FOTO: Tom Schweers

Von unserem Redaktionsmitglied
Michaela Kumkar

Die derzeitige Ausstellung in der Galerie „Neues Rathaus“ zeigt viele unterschiedliche „Handschriften“.

Templin.Es ist etwas Besonderes um die derzeitige Ausstellung, die der Kunstverein Templin in der Galerie „Neues Rathaus“ zeigt: Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, so viele unterschiedliche „Handschriften“ von Menschen, die sich künstlerisch betätigen, zu sehen? Entstanden sind diese Arbeiten in den Malgruppen von Matthias Schilling, Bodo Neumüller und Katharina Voigt sowie in der freien Keramikgruppe des Kunstvereins. Es ist bereits die vierte Ausstellung dieser Art, die der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Seit 1989 ist der Maler und Grafiker Bodo Neumüller in Templin zu Hause. Von Beginn an habe er in der Stadt das große Interesse an Kunst bei vielen Menschen gespürt. Als sein Freund und Malerkollege Matthias Schilling später ebenfalls nach Templin gezogen war, wurden über die Volkshochschule erste Malkurse für Erwachsene angeboten, erinnerte Bodo Neumüller in seiner Laudatio zur Ausstellungseröffnung. Seit 1996 betreut er Senioren in einer Malgruppe, eine weitere wurde 2002 gegründet. Auch mit ihr arbeitet er nach wie vor zusammen.
Im Namen seiner Künstlerkollegen bedankte sich Bodo Neumüller während der Eröffnung in der Galerie bei allen Ausstellenden. „Eure Bereitschaft, Konstantheit und die erbrachten Ergebnisse machen uns stolz.“ Die Palette der Techniken und Themen seien größer geworden. „Ich meine, es ist die beste Ausstellung von allen vier bisherigen. Sie ist geschlossener und hochwertiger in Fragen der Themenfindung, der Gestaltung und in der Farblichkeit.“ Besonders bedankte sich Bodo Neumüller bei den Mitgliedern der freien Keramikgruppe, für die die Teilnahme an der Ausstellung eine Premiere bedeutet. Ein Blick auf ihre Arbeiten verrate, dass sich die Kurse bei Rosemarie Langlott, Susanne Hoppe und die Unterstützung durch Sonja Eschfeld ausgezahlt haben.
Wer sich von all dem selbst überzeugen möchte, der hat noch bis zum 24. Januar Gelegenheit dazu.

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