Neues zum Haus der Jugend und Kunst

Templiner Zeitung vom 8.Mai 2012

 

Mieter über abgespeckte Variante informiert

 

Wer die Fassade des Hauses der Jugend und Kunst sieht, der wird kaum glauben, welch großer Sanierungsbedarf dort besteht.  FOTO: Michaela Kumkar

Templin (mk)  

Zwei Jahre sind laut Bürgermeister Detlef Tabbert veranschlagt, damit das Haus der Jugend und Kunst so umgebaut werden kann, dass es den Ansprüchen der künftigen Mieter genügt. Künftig sollen dort der Kunstverein Templin und das Jugendhaus „Villa“, eine städtische Freizeiteinrichtung, ihr Domizil haben.
Nachdem das Gebäude im Innern entkernt worden war, traten einige unliebsame Überraschungen zutage. „Es gibt dort mehr bauliche Probleme, als wir ursprünglich gedacht hatten“, informierte der Bürgermeister vor Kurzem die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur und Sport. Das Hauptproblem ist die Feuchtigkeit, die sich im Mauerwerk breit gemacht hat. Besonders betroffen ist davon der Kellerbereich. Die gesamte Haustechnik ist erneuerungsbedürftig, ebenso wie Heizungs- und Sanitäranlagen und sämtliche Fenster. Bei der Sanierung muss zudem auf die besonderen Auflagen des Denkmalschutzes und des Brandschutzes geachtet werden, der Uckermark Kurier berichtete.
Mehr als die veranschlagten 750 000 Euro könne die Stadt jedoch für dieses Vorhaben, in das städtebauliche Fördermittel fließen, nicht ausgeben. Deshalb fand ein Gespräch mit Vertretern des Kunstvereins und der „Villa“ statt, in dem es darum ging, die „Ansprüche etwas zu relativieren“ und dennoch eine vernünftige Lösung hinzubekommen, so Detlef Tabbert. Bei den Mietern sei man dabei auf offene Ohren gestoßen.

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