Rückblick auf 20 Jahre Rathausgalerie

 Templiner Zeitung vom 19. Mai 2012 / Redaktionsmitglied Michaela Kumkar

Der Kunstverein Templin hat ein besonderes Projekt realisiert und stellt es am 19. Mai vor. Parallel dazu wird eine Ausstellung eröffnet.

Templin. Gleich mit zwei Veranstaltungen bereichert der Kunstverein Templin den morgigen Sonnabend. Um 15 Uhr wird in der Rathausgalerie ein Buch vorgestellt, das Auskunft über die Künstler und ihre Ausstellungen gibt, die dort in den vergangenen 20 Jahren zu sehen waren. „Seit 1992 zeigen wir jährlich etwa sechs Ausstellungen im neuen Rathaus der Stadt Templin. Das wollen wir nun feiern und haben deshalb dieses Buch in Auftrag gegeben“, so Michael Heber, Vorsitzender des Kunstvereins. „Die Künstler kommen in dem Büchlein selbst zu Wort. Wir hatten sie gebeten, uns in einem Fragebogen ihre ganz persönliche Sicht auf die Uckermark darzustellen“, so der Maler Matthias Schilling, der in Paulinenhof lebt und arbeitet und der als Mitglied des Kunstvereins an diesem Buchprojekt maßgeblich beteiligt ist, vor Kurzem gegenüber dem Uckermark Kurier.
Morgen werden viele der Künstlerinnen und Künstler anwesend sein, wenn sich Besucher der Ausstellung die Druckfahnen des Buchs ansehen können, heißt es vom Kunstverein.
Er lädt an diesem Tag außerdem in seiner Galerie am Eulenturm zur Eröffnung einer neuen Exposition ein. Unter dem Titel „Abfall der Wirklichkeit“ erwartet Interessierte eine Installation mit Klängen und Objekten der Bildhauerin Katharina Vogt und des Musikers Michael Vogt. Die beiden haben in Triepkendorf die „KulturWirtschaft“ gegründet, die inzwischen zu einem bekannten Veranstaltungsort geworden ist.
„Bei dieser Installation handelt es sich um unsere fünfte gemeinsame Arbeit“, lassen die Künstler wissen. Darin stünde eindeutig die bildende Kunst mit sehr zarten und ausdrucksstarken Objekten von Katharina Vogt im Vordergrund.  „In der Musik, eine viertelstündige durchkomponierte Collage, versucht Michael Vogt, der die Entstehung der Objekte miterleben konnte, Fäden der Inspiration aufzunehmen und weiterzuspinnen.“ Geöffnet hat die Galerie am Eulenturm von 13 bis 17 Uhr. Der Kunstverein weist darauf hin, dass immer nur wenige Besucher zeitgleich in der Ausstellung sein können.

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