Kunstferienlager 2018<br>Utopien & Sterne

Kunstferienlager 2018
Utopien & Sterne

Wir zählen schon mal runter. In …

… geht unser Kunstferienlager 2018 los.

Der Blick zum Himmel mit seiner Unendlichkeit und unerklärlichen Erscheinungen hat uns Menschen schon immer sowohl fasziniert als auch verunsichert und besonders früher auch verängstigt.

Seit jeher richtet sich der menschliche Lebensrhythmus nach Sonne und Mond. Unser Tagesrhythmus wird durch den Auf- und Untergang der Sonne bestimmt und die Stellung der Sonne zur Erde strukturiert unseren Jahresverlauf, auch wenn wir uns heute durch Technik davon unabhängiger machen.

Schon früh waren die Sonne und die Sterne am Nachthimmel Orientierungshilfe und Ausgangspunkt von Utopien. In der Literatur, Musik und Kunst verarbeitet der Mensch seine Eindrücke aus der Betrachtung und Beschäftigung des Weltalls und seiner Erscheinungen.

So ließ sich der Kosmonaut Alexey A. Leonow, der sich als erster Mensch frei im Weltraum bewegte, für seine Malerei von seinen Weltraummissionen inspirieren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ersehnte Jules Verne in seinen utopisch-abenteuerlichen Zukunftsromanen so einige Erfindungen her, die heute zur Wirklichkeit gehören.

Die immer noch bestehenden Geheimnisse und Mysterien des Weltalls mit seinen unzähligen Sternen, Planeten und Galaxien regen unsere Fantasie bis heute an. So beschäftigen sich viele Fiktionen und Utopien mit der Frage nach Leben auf anderen Planeten, nach Technologien, die unsere heutigen ersetzen und so heutige Herausforderungen bewältigen könnten. Bis jetzt ist es nicht gelungen einen Planeten im Universum zu finden, der der Erde mit ihren Lebensbedingungen gleicht und somit in erreichbarer Entfernung Möglichkeiten für das Leben von einer Großzahl von Menschen bietet. Deshalb gilt es die Zukunft des Lebens auf der Erde so zu gestalten, dass sie als Lebensraum für zukünftige Generationen dienen kann. Utopien können helfen Menschen dazu zu motivieren, die Gegenwart anders zu gestalten.

In unserem Team ist in Diskussionen der Eindruck entstanden, dass uns heute sinnstiftende, zielführende und mehrheitsfähige Utopien fehlen. Daher wollen wir nach Utopien suchen, diese erkunden und schauen, wie wir verschiedene Sichtweisen vielleicht zusammenführen können.

Das Kunstferienlager wird eine Fantasiereise. Die Unterkunft wird zu einer Raumstation. Mit der Raumstation erreichen wir unterschiedliche Welten (Planeten). Auf jedem Planet sind Utopien verwirklicht und formuliert, die absichtlich übertrieben auf einen Ausgangspunkt ausgerichtet sind. Beispielsweise wird ein Planet durchweg technisch organisiert sein, ein anderer ist auf Landwirtschaft und auf nachhaltige Ernährung ausgerichtet und ein dritter das soziale Miteinander fokussieren. Natürlich wird es auch einen Quatsch-Planeten geben, wie es sich für ein Kinderferienlager gehört. Dort ist alles durcheinander. Am Ende hoffen wir von allen Planeten etwas mitnehmen zu können und gemeinsame Utopien formulieren zu können, wie beispielsweise vertikale Gärten.

Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Im November 2017 haben die Planungen für unser Kunstferienlager in Warthe 2018 begonnen.

Der Termin für die Kinder ist 24. Juli – 04. August 2018.
Das Team ist vom 22. Juli – 05. August 2018 vor Ort.
Motiv: Mission, Irene Fastner, 2017, Öl auf Leinwand, 100×70 cm

Unser Kunstferienlager erfreut sich großer Beliebtheit. Das freut uns sehr. Leider ist es auch eine große Herausforderung für uns. Wir wollen vielen Kindern ermöglichen über Jahre hinweg am Kunstferienlager teilzunehmen. Wir haben daher für das Jahr 2018 beschlossen, dass Kinder, die neu dazu kommen, am ersten Tag (24.07.) 11 Jahre oder jünger sind. Ältere Kinder können leider nicht aufgenommen werden. Zudem ist das Kunstferienlager nur bis zum 16 Lebensjahr. Das bedeutet alle Kinder sind am ersten Tag (24.07) 16 Jahre alt oder jünger.