Wolfgang Kühne<br>Malerei und Grafik

Wolfgang Kühne
Malerei und Grafik

Ausstellungszeitraum: 11. November 2017 – 16. Januar 2018

Wolfgang Kühne transferiert die besten Werte Dresdener Malertradition auf seine ganz persönliche Weise in eine Gegenwart.
Konsequent dem Gegenstand verpflichtet, ist sein Werk von großem Empfindungsreichtum, innerhalb eines verhaltenen Kolorismus und eines strengen Bildaufbaus, in den Elemente des Konstruktivismus einfließen, gekennzeichnet. Die außerordentliche Farbkultur seiner Valeurmalerei steigert er durch geschickte Hell-Dunkel- Kontraste zu intensiver Leuchtkraft. Damit verleiht der Maler den Bildern, ob Stillleben, lnterieurs oder Landschaften, eine beeindruckende meditative Kraft und kontemplative Ausstrahlung. Unter den Landschaften nimmt die Elbe, an deren Ufer er doppelt zu Hause ist, einen wichtigen Platz ein. Allerdings ist weniger das Dresdener Elbtal sein bevorzugtes Motiv, als die weiter nördlich gelegene flache Flusslandschaft von Elbe und Havel, wo sie die Grenze zwischen der Prignitz und der Altmark bildet.
Hier hat er mit einem uralten kleinen Gehöft, unmittelbar am Deich, sein Refugium gefunden, das ihm zu jeder Jahreszeit und Witterung Anlass zu Bildern bietet, die wir als Lobpreis auf die einfachen Dinge des Lebens verstehen dürfen.

Hans-Peter Jakobson
Link: Flyer zur Ausstellung

 Zur Person:
1952            in Lückstedt/Altmark geboren
1968-71      Berufsausbildung mit Abitur als Agrotechniker in Klötze
1971-78       Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u.a.
                     bei Prof Gerhard Kettner und Prof Jutta Damme
1977             Heirat mit Anemone Heuzeroth
seit 1978     freischaffend als Maler und Grafiker in Dresden tätig
seit 1993     mehrere Studien- und Arbeitsreisen nach Mittelitalien, Rom und Venedig.
2002            starke Schädigung von Atelier und Wohnhaus durch Hochwasser
seit 2005     häufige Arbeitsaufenthalte im altmärkischen Neuwerben

Abbildung: Hof, Öl auf Leinwand, 2017, 50 x 60 cm
Presse: Templiner Zeitung / Artikel von Michaela Kumka