Wilcke Ausstellung erweitert

In den Fluren des Rathauses ist eine umfangreiche Ausstellung mit Werken des Templiner Malers Wilhelm Wilke zu sehen. Auf Initiative von Mayk Saborosch und des Maler und Grafikers Bodo Neumüller wurden Bilder restauriert. Die Ausstellung wird u.a. durch Schenkungen erweitert.

Am 22. Februrar berichtete die Templiner Zeitung über die Schenkung von Klaus Rhades. Das Bild zeigt Gut Goddin bei Stavenhagen. Link zum Artikel: www.nordkurier.de/uckermark

Mayk Saborosch, Mitarbeiter der Templiner Stadtverwaltung, zeigt das Wilcke-Bild, das Klaus Rhades der Stadt geschenkt hat.
Mayk Saborosch, Mitarbeiter der Templiner Stadtverwaltung, Bild: Michaela Kumkar

Auf diesem Gut habe er seine schönste Jugendzeit verbracht, so Klaus Rhades. „Es gehörte zur Plessenschen Grafschaft Ivenack. Mein Vater war dort Gutsverwalter und ließ dieses Bild 1957 von Wilhelm Wilcke für 300 Mark als Hochzeitgeschenk für mich malen. Mein Onkel, der Neubrandenburger Dr. Walter Krause, war der Schwager von Wilhelm Wilcke.”

Seit drei Jahren gibt es in der Stadtverwaltung eine Dauerausstellung mit Bildern von Wilhelm Wilcke. Sie umfasst 26 Arbeiten. Die Stadt Templin will auf diese Weise an das umfangreiche Schaffen Wilckes erinnern und es bewahren. Die meisten Bilder befinden sich im Besitz der Kommune, einige wurden aber auch von Privatleuten direkt für Ausstellungszwecke zur Verfügung gestellt.

Das 1944 entstandene Ölgemälde zeigt den Templiner Stadtsee mit Blick auf die Stadt.