Radierung, Lithografie, Holzschnitt, Zeichnung
Wir laden Sie und Ihre Freunde ganz herzlich zur Ausstellungseröffnung am 7. November 2026 um 15 Uhr in die Galerie im Neuen Rathaus Templin ein.
Begrüßung: Pauline Weiser, OV Röddelin
Rahmung: »Für Nolo« (Erich Mühsam), ein litararisch-musikalisches Programm, Hartmut Hornung (Einführung), Maraike Schuparis (Musik), Paul Schuparis (Rezitation)
Zeitraum der Ausstellung: 07.11.2026 – 12.01.2027
Galerie im Neuen Rathaus, Prenzlauer Allee 7, 17268 Templin
„Was der Politiker vor allem von der Kunst erwartet, ist, daß sie nicht zu politisch wird“, sagte Alfred Hrdlicka 1979. Für ihn sollte Kunst gesellschaftliche Widersprüche sichtbar machen und zum Nachdenken anregen.
Hartmut Hornung hatte von 1992 bis 1998 einen Lehrauftrag in Hrdlickas Meisterklasse in Wien. Seine Malerei, Grafik und Bildhauerei kreisen um den Menschen, seinen Körper und existenzielle Erfahrungen.
Was erzählen seine Werke über Mensch und Gesellschaft? Wo endet der ästhetische Ausdruck, wo beginnt die politische Aussage? Die Ausstellung in Templin lädt ein, diese Fragen zu erkunden – denn Kunst muss keine Parolen verkünden, um gesellschaftlich relevant zu sein.

Der 1952 in Zehdenick geborene Hartmut Hornung studierte Kunsterziehung und Deutsch
an der Humboldt Universität zu Berlin und Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1980 arbeitet er freischaffend als Maler, Grafiker und Bildhauer. Von 1994 bis 1999 war er Landesvorsitzender des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK. Nach Lehrtätigkeiten in Wien und Braunschweig war er von 1999 bis zu seiner Emeritierung 2018 Professor für Gestaltungslehre an der West-sächsischen Hochschule Zwickau.
Abbildungen: Die schönen Frauen von Paris, Holzschnitt, als Würdigung von Francios Villon
Weitere Informationen: www.hartmut-hornung.de
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